HSBC Trinkaus Multi Markets Select:
Neuer HSBC Multi-Asset Fonds setzt auf Selektion attraktiver Anlageklassen

4. May 2009

Ein echter Multi-Asset-Ansatz – das ist der neue Fonds von HSBC Global Asset Management (Deutschland) GmbH. Das Anlagespektrum umfasst sechs Asset-Klassen. Mittels Derivaten kann das Fondsmanagement um Babak Kiani und Christian Müller-Goedecke schnell und flexibel agieren. „Unsere Anlageformel lautet fünf plus eins. Das heißt, das Fondsspektrum umfasst fünf Asset-Klassen plus Geldmarkt", erläutert Babak Kiani, Co-Head Portfoliomanagement bei HSBC Global Asset Management (Deutschland) GmbH. Die Umsetzung in den einzelnen Asset-Klassen erfolgt – unter Berücksichtigung der Besonderheiten – größtenteils mit Derivaten, Fondsanteilen und Credit Default Swaps. Bei Rohstoffen agiert das Management zusätzlich mit Exchange Traded Commodities (ETC) und bei Währungen mit Devisentermingeschäften (DTG).

Das Fondsmanagement kann bis zu 100% des Netto-Vermögens in Derivate investieren. Derivate können zu einer wesentlich höheren Volatilität des Fondspreises führen als eine Direktanlage in die entsprechenden Basiswerte, d.h. die Anteilpreise können auch innerhalb kurzer Zeiträume erheblichen Schwankungen nach oben und nach unten unterworfen sein.

Der Fonds verfolgt einen Absolute-Return-Ansatz. „Die Zielrendite liegt bei fünf Prozent per annum nach Kosten. Darüber hinaus verfügt der Fonds über einen Mechanismus, der das Verlustrisiko konzeptionell begrenzen soll. Eine strategische Allokation findet nicht statt", so Christian Müller-Goedecke, Co-Head Portfoliomanagement bei HSBC Global Asset Management (Deutschland) GmbH.

Risikobegrenzung durch Selektion

„Gemäß dem Motto Selektion statt Scheindiversifikation versuchen wir, das Risiko durch eine entsprechende Zusammenstellung der Asset-Klassen zu begrenzen", erklären Kiani und Müller-Goedecke. Dazu wird ein asymmetrisches Rendite-Risiko-Profil aufgebaut. Das Portfolio legt das Fondsmanagement in drei Schritten fest: Zunächst werden für alle Asset-Klassen Return-Prognosen gebildet. Dabei findet eine Punkteskala Verwendung – das sogenannte Scoreboard –, die das fundamentale Bild sowie technische Signale berücksichtigt. In einem zweiten Schritt werden die Prognosen in sogenannte Qualitätspunkte (Quality-Scores) übersetzt, die die Attraktivität der Asset-Klassen anzeigen. „Die Qualitätspunkte legen die Teammitglieder gemeinschaftlich fest. Wenn sie mit keiner Überrendite zum Geldmarkt rechnen, ist die Punktzahl gleich null. Bei einer erwarteten Überrendite schwankt der Punktestand je nach Höhe zwischen eins und zwei", erläutert Christian Müller-Goedecke das Prinzip. Im abschließenden dritten Schritt wird die Portfoliokonstruktion nach dem Prinzip der sogenannten Quality-Weighted-Optimization bestimmt. Dazu Kiani: „Wir investieren nur in solche Asset-Klassen, bei denen wir mit einer Überrendite relativ zum Geldmarkt rechnen. Dabei variieren die Prognoseprozesse in den einzelnen Asset-Klassen, so dass zum Beispiel fundamentale und technische Faktoren unterschiedlich gewichtet werden." Der Prognosehorizont beträgt einen Monat. Für jede Asset-Klasse gibt es einen Spezialisten mit Vorschlagrecht. Die Mitglieder des von Kiani und Müller-Goedecke geleiteten Teams sind durchschnittlich seit mehr als 15 Jahren am Finanzmarkt aktiv. Neben der Erfahrung stellt sich nach Ansicht des Fondsmanagements zudem der Zugriff auf die globalen Ressourcen der HSBC Gruppe als besonderer Vorteil dar.